Ava erzählt - Warum Tanzen meine Sprache ist
Shownotes
Ich bin Ava – und Tanzen ist meine Sprache.
In dieser Folge erzähle ich dir, warum ich tanze, seit ich stehen kann. Warum mein Körper oft besser sprechen kann als Worte. Und warum Tanzen für mich Mut, Gefühle und Freiheit bedeutet.
Ich erzähle von meiner alten Stadt, von einer ganz besonderen Ballettlehrerin, der ich sehr vertraut habe, und von dem Moment, als ich umziehen musste – und damit auch meine Ballettschule verlassen habe. In der neuen Stadt war vieles anders. Ich habe weitergetanzt, aber nicht mehr so wie früher. Und irgendwann habe ich gemerkt: Tanzen soll sich richtig anfühlen. Immer.
Diese Folge macht Kindern Mut, auf ihr Gefühl zu hören, dranzubleiben und weiterzusuchen – nach Orten und Menschen, bei denen sie ganz sie selbst sein dürfen.
✨ Mit einem Mitmach-Teil zum Mittanzen ✨ Für Kinder ab ca. 4 Jahren ✨ Für Eltern, die ihre Kinder in ihren Gefühlen stärken wollen
🎧 Die Welt mit Ava – Geschichten ohne Angst. Mit ganz viel Herz, Mut und Fantasie.
Transkript anzeigen
00:00:00: Warum tanzen mein Sprache?
00:00:02: Hallihallöchen!
00:00:04: Ich bin Ava und ich freu mich riesig, dass du da bist!
00:00:10: Ich erzähle hier von teen wie Mut, Freundschaft, Vielfalt und Selbstvertrauen und von Gefühlen.
00:00:20: Oh, und ich liebe Quap-Geschichten!
00:00:25: Wir!
00:00:27: Ein Powermint für Kids!
00:00:30: Ich bin Ava und mach ein Podcast, die meisten von euch wissen das schon, glaub ich.
00:00:38: Und kenn mich, glaub ich, auch schon, glaub ich.
00:00:42: Aber was viele von euch wahrscheinlich noch nicht von mir wissen, ich tanze um mein Leben gern.
00:00:50: Noch bevor ich manche Wörter konnte, hab ich getanzt, konnte meine Füße schon erzählen, wie es mir geht.
00:00:57: Egal wann und wo, draußen drin, ich tanze überall.
00:01:05: Ich bin ja vor aller Zeit umgezogen.
00:01:08: Vielleicht könnt ihr euch erinnern.
00:01:10: Und in meiner alten Stadt hatte ich eine Ballettlehrerin.
00:01:14: Sie war so besonders.
00:01:17: Sie hat mich gesehen und ernst genommen.
00:01:20: Bei ihr habe ich gelernt, dass jeder Muskel im Körper wichtig ist und jede Übung stark macht.
00:01:28: Das Gefühl im Körper wohnen.
00:01:30: Sie hat mir auch gezeigt, dass Mut ganz leise sein kann, dass ich ganz leise und konzentriert sein darf.
00:01:38: Ich habe es über alles geschätzt und dann sind wir umgezogen.
00:01:43: Ja, ich war da wirklich sehr traurig, weil ich wusste, dass ich dann nicht mehr ins Ballett von ihr gehen kann.
00:01:57: In der neuen Stadt habe ich schnell eine neue gefunden.
00:02:02: Das war auch erst mal gut.
00:02:03: Aber irgendwas war anders.
00:02:06: Ich tanzte nicht mehr in jeder freien Minute.
00:02:09: Ich tanzte weniger.
00:02:11: Noch weniger.
00:02:13: Und irgendwann hat mich meine Mama gefragt, was ist los mit dir?
00:02:17: Gefällt dir die Ballettschule nicht?
00:02:20: Du tanzt gar nicht mehr.
00:02:22: Doch schon, aber viele Kinder machen dort lieber Quatsch.
00:02:27: Sie wollen nicht so richtig was lernen.
00:02:29: Und weißt du was?
00:02:30: Ich will tanzen mit Kindern, die fühlen, die zuhören, die ernst meinen, was sie mit ihrem Körper sagen.
00:02:39: Meine Mama hat dann gesagt, dass ich nicht irgendwo tanzen soll, wo mir es wirklich nicht richtig gefällt.
00:02:46: So wie bei Süßigkeiten.
00:02:48: Kein Zucker essen, den man nicht richtig doll mag.
00:02:51: Also haben wir weiter gesucht.
00:02:53: und haben zwei neue Tanzschulen ausprobiert.
00:03:00: Da bin ich ganz so interessiert am Tanz.
00:03:04: Die Kinder sollten halt immer was machen und dann sind sie einfach irgendwo anders rumgehoppelt.
00:03:13: Die wollen sich da eher so treffen und Quatsch machen.
00:03:17: Das macht mich traurig.
00:03:19: Aber ich verliere nicht den Mut.
00:03:23: Ich sage mir, ich werde weiter suchen.
00:03:25: Ich werde eine Ballettschule finden, weil ich will tanzen.
00:03:32: Und meine alten Ballettslehre möchte ich noch sagen.
00:03:36: Danke, dass es dich gibt.
00:03:38: Danke, dass du mir gesagt hast, dass ich stolz auf mein Tanz sein darf und mich ernst genommen hast.
00:03:46: Danke, dass du immer nicht geglaubt hast.
00:03:49: Und ich fand den Unterricht richtig toll.
00:03:54: Und jetzt seid ihr dran.
00:03:56: Kommen wir tanzen zusammen.
00:03:58: Sucht ihr einen kleinen Platz?
00:04:00: Vielleicht im Wohnzimmer?
00:04:02: In deinem Zimmer?
00:04:04: Oder auf der Couch?
00:04:05: Oder auf deinem Bett?
00:04:07: Oder bleibt einfach da, wo du bist oder wo dir's halt gerade gefällt.
00:04:14: Und wo du tanzen kannst.
00:04:16: Schließ kurz die Augen.
00:04:18: Atme einmal tief ein und aus.
00:04:25: Wir tanzen Gefühle.
00:04:27: Los geht's.
00:04:28: Pa, pa, pa, pa, pa.
00:04:30: Juhu.
00:04:31: Also, wie tanzt dein Körper, wenn du fröhlich bist?
00:04:34: Leg los.
00:05:04: Ein Körper, wenn du traurig bist.
00:05:20: Körper tanzt dann wie ... ... einer Blume.
00:06:47: Wie ein Kleid.
00:06:54: Haut sich erst mal nicht.
00:07:00: Doch dann hat er so Hunger, dass er es trotzdem macht.
00:07:05: Und er sieht ganz schnell hin.
00:07:07: Hol sich was.
00:07:09: Tippelt ganz schnell zurück.
00:07:13: Ich hoffe, ihr hattet so viel Freude wie ich beim Tanzen.
00:07:17: Bis bald, eure A. Jetzt bist du dran.
00:07:23: Weißt du, dass mir deine Stimme dabei helfen kann, die es auch wirklich alle Kinder meine Geschichte hören können?
00:07:32: Schreibt mir, wie dir die Folge gefallen hat und deine Gedanken dazu.
00:07:38: Abonniere meinen Podcast.
00:07:40: und folgen, damit du auch in Zukunft nichts verpasst.
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